DoktorEnergy Heizungs-Check
30.11., 01., 07. u. 08.12.2009
Technologie Zentrum Dresden


Untersuchung des Arztes:
EKG als messwertbasierte Analyse des Objektes Herz ohne Eingriff in den Organismus
Untersuchung DoktorEnergy
Heizungscheck mit Datenlogger: kontinuierliche messwertbasierte Analyse des Objektes Heizanlage ohne Eingriff in die vorhandene Gebäudetechnik
Die Effizienz bzw. der Jahresnutzungsgrad von Heizanlagen, unerheblich welche Art der Wärmeerzeugung vorliegt, beträgt im Schnitt lediglich 60% bis 70%, woraus sich ein durchschnittliches Einsparpotential in Höhe von 10% bis zu 35% ergibt. Dies trifft schätzungsweise auf etwa 90% aller Heizanlagen zu.
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Der Jahresnutzungsgrad gibt an, wie viel der eingesetzten Energie in Form von Raumwärme und Warmwasser zur Verfügung steht bzw. tatsächlich genutzt werden kann.
Er ist nicht zu verwechseln mit dem Normnutzungsgrad von Wärmeerzeugern nach DIN 4702 Teil 8 (Prüfstand) oder dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad (Abgasverlustmessung des Schornsteinfegers bei Nutzung fossiler Brennstoffe). Eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Primär- bzw. Endenergie ist darüber hinaus auch bei Verwendung erneuerbarer Energien wie z.B. Solarenergie, Biomasse oder Geothermie geboten.
Der Jahresnutzungsgrad kann bei Heizanlagen genau ermittelt werden, wenn in den einzelnen Heizungssträngen und am Warmwasserspeicher Wärmemengenzähler installiert sind. Dazu wird die in der Wärmeverteilung gemessene Wärmemenge ins Verhältnis zur insgesamt eingesetzten Energiemenge gesetzt.
Moderne Wärmeerzeuger haben laut Herstellerangaben einen sehr hohen Normnutzungsgrad von über 95% bzw. bei Brennwerttechnik von über 100% bezogen auf den Heizwert, welcher als Verkaufsargument in den Herstellerprospekten beworben wird. Dies gilt analog für Herstellerangaben zu Jahresarbeitszahlen bei Wärmepumpenanlagen oder Wirkungsgradangaben für KWK-Anlagen. Bei kritischer Prüfung wird festgestellt, dass aus diesen Angaben letztlich keine Aussagekraft zur Effizienz der Heizanlage abgeleitet werden kann. Dem Anlagenbetreiber geht es vor allem darum, wie viel nutzbare Energie er in Form von Raumwärme und Warmwasser aus der eingesetzten Endenergie (z.B. Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Elektroenergie für Wärmepumpen, etc. …) bekommt. Das bedeutet, eine Heizanlage kann nicht nur aufgrund der Art der Wärmeerzeugung bewertet werden, sondern die gesamte Heizanlage muss als komplexes dynamisches System betrachten werden – vom Kessel über vorhandene Pumpen und Ventile bis zu den Rohren und den Heizkörpern.
Zur Bewertung und Optimierung von Heizanlagen müssen insbesondere folgende Fragen gestellt werden:
Nur wenigen Anlagenbetreibern ist bewusst, wie gut oder wie schlecht seine Heizanlage arbeitet, denn die dafür erforderlichen Informationen über das tatsächliche Betriebsverhalten liegen selten vor. Nur aus der Überwachung der Heizanlage im praktischen Betriebszustand kann erkannt werden, wie sich die in der Regelung eingestellten Parameter und die vorhanden Bauteile tatsächlich auswirken und ob die Einstellungen in der Regelungstechnik den tatsächlichen Nutzungsanforderungen auch entsprechen.
Diesen Anforderungen entsprechend, wurde das Verfahren DoktorEnergy Heizsparberatung >>> entwickelt, in dessen Rahmen das Betriebsverhalten der Heizanlage analysiert wird mit dem Ziel, eine qualifizierte Handlungsempfehlung zur Verbesserung der Einstellungen der vorhandenen Regelungstechnik und Bauteile erarbeiten zu können.